Regelwerk der GTPA e.V.
Hier finden Sie das aktuelle Regelwerk (Stand: 28.03.2011) der German Team Penning Association e.V.
Die Änderungen im Vergleich zur letzten Saison wurden fett und kursiv hinterlegt.
Allgemeine Regeln
1. Ein Pferd darf max. 7 mal starten (incl. RS und Jugendstarts), Reiter
unbegrenzte Starts.
2. Erlaubt sind generell alle im Westernsport gebräuchlichen Trensenarten und
Gebisse. Twisted Wire ist verboten, Tiedown und Martingal nur in Verbindung
mit Snaffle Bit erlaubt, Mouthcloser erlaubt.
3. Das Austauschen der Pferde innerhalb der Mitglieder eines Teams stellt kein
neues Team dar.
4. Reiter, die Mitglied der GTPA sind, werden in einem sog. Rating zwischen 1 und 7
eingestuft. (Die Punkte der einzelnen Mitglieder der GTPA könnt ihr hier
nachschauen! Rangliste der GTPA für die Saison 2011)
Teampenning:
- In der Klasse „Greener“ (Einsteiger) können nur Teams melden,
deren Rating-Summe max. 9 beträgt. Ausnahme: Es darf ein Nicht-
Greener (Kennzeichnung mit Armbinde) zur Führung des Teams mit
der Punktezahl 3-7 reiten, dabei darf die max. Ratingsumme 9 nicht
überschritten werden. Dieser darf aber nicht über die Foulline, bei
Verstoß --> No Time.
- In der Klasse „Limited Open“ können nur Teams melden, deren Rating-Summe
max. 15 beträgt. Es darf kein Open-Reiter (6-7 Punkte) im Team
mitreiten.
- In der Klasse „Open“ dürfen alle Teams melden, unabhängig der Rating ihrer
Mitglieder.
Cattle Penning:
Greener: 1-2 Punkte
Limited Open: 3-5 Punkte
Open: 6-7 Punkte
Jugend: Alle Reiter welche in der laufenden Saison max. 18 Jahre alt werden.
5. Eine endgültige Entscheidung über die Anzahl der Rinder liegt beim Richter und
dem Veranstalter.
6. Pferde die während des Turniers wiederholt außer Kontrolle geraten, können
verwarnt/disqualifiziert werden.
7. Der Richter darf nicht von den Teilnehmern angesprochen werden. Ausnahme ist
hier ausschließlich das Melden von verletzten oder falsch nummerierten Tieren.
Ein vorher zu bestimmender Reitersprecher kann in den Pausen Anträge und
Fragen an den Richter stellen.
8. Richterentscheidungen sind Tatsachenentscheidungen.
9. Proteste: Proteste müssen beim Richter mit gleichzeitiger Hinterlegung einer
Kaution von 100.- Euro angemeldet werden. Es werden nur Proteste mit
Hinterlegung der Kaution bearbeitet. Wird dem Protest stattgegeben, erhält der
Protestierende die Kaution zurück. Wird der Protest abgelehnt, verfällt die
Kaution zugunsten der GTPA.
Die Entscheidung über den Protest fällt ein Gremium aus Richter, Veranstalter
und Reitersprecher.
10. „No Time“ bedeutet: Null Rinder und maximale Zeit.
11. Bestrafungen
Der Richter kann Bestrafungen aussprechen wegen
- unnötiger Härte am Rind oder Pferd,
- falscher Ausrüstung
- Unsportlichkeit
- respektloses/vulgäres Verhalten geg. Richter, Reiter, Zuschauer, Helfer, ….
Ein Ausschluss des Wettbewerbs aufgrund groben Verhaltens eines Reiters
gilt nur für dieses Team. In besonders schweren Fällen kann der Reiter oder
das Team vom gesamten Turnier ausgeschlossen werden.
Mögliche Maßnahmen:
- Verwarnung
- „No Time“ Bewertung
- Disqualifikation vom Turnier
Die 3. Verwarnung führt zur Disqualifikation von Reiter und/oder Team.
12. Alle Pferde müssen einen gültigen Equidenpass haben, in dem die
landesüblichen Impfungen eingetragen sind.
Tierschutz
1. Tierunwürdiges Behandeln eines Tieres in der Arena, auf dem Abreiteplatz, in
Stallungen bzw. auf dem gesamten Veranstaltungsgelände ist strengstens
verboten.
2. Der Veranstalter hat dafür zu sorgen, dass der Rinderbereich abgeschirmt ist.
3. Die Rückseite des Pens ist mit einem Banner oder ähnlichem zu verhängen.
4. Es dürfen nur Pferde mit einem Mindestalter von 4 Jahren gemeldet werden.
5. Erlaubt sind maximal 7 Starts pro Pferd.
Folgendes ist auf dem Veranstaltungsgelände zu unterlassen:
6. Andauerndes Zerren, Spornieren, Peitschen, Schlagen oder Treten vom
Boden aus und jegliches grobes Verhalten dem Pferd gegenüber.
7. Schlagen auf den Kopf des Pferdes mit der Hand oder Sonstigem.
8. Das unsachgemäße Benutzen eines Gebisses, das ein Bluten des Mauls oder
des Kopfes zur Folge hat.
9. Es ist nicht erlaubt, das Pferd zu schlagen.
10. Wiederholtes Reißen und Zerren an einem oder beider Zügel.
11. Das Reiten eines lahmen, verletzten oder in schlechtem Gesundheitszustand
befindlichen Pferdes.
Alle Beteiligten sind angehalten, Verstöße zu melden.
Team Penning
1. Ziel von Team Penning
Innerhalb einer vorgegebenen Zeit muss eine aus 3 Reitern bestehende
Mannschaft 3 Rinder mit der gleichen Nummer von einer Herde trennen und
sie in den sog. Pen hineintreiben. Die schnellste Zeit gewinnt.
1a) Ist, nachdem alle 3 Reiter den ersten Lauf durchlaufen haben, einer der
Reiter nicht mehr in der Lage an dem Wettkampf teilzunehmen, können die
beiden restlichen Reiter dieser Mannschaft den Wettbewerb fortführen.
1b) Zeitlimit: Der Veranstalter sollte ein Zeitlimit von 60 Sekunden
festlegen. Nach Absprache kann dieses Zeitlimit den jeweiligen Klassen
angepasst werden.
Für GTPA-Veranstaltungen gelten folgende Zeiten:
OPEN 90 Sekunden
Limited OPEN 90 Sekunden
Greener und Youth 120 Sekunden
Die jeweils gültigen Zeitlimits müssen bereits in der Ausschreibung
angegeben werden.
30 Sekunden vor Ablauf der Zeit muss der Mannschaft durch Zuruf „Time“ die
Restzeit angezeigt werden. Geschieht dies nicht, kann die Mannschaft einen
Wiederholungslauf (Re-Run) verlangen, der zuletzt VOR dem nächsten
Herdenwechsel durchgeführt werden muss.
1c) Hilfe von außen: Das Anzeigen der Position der Rinder in der Herde von
außen ist untersagt. Der Richter kann jede Mannschaft in der Arena mit „No
Time“ bewerten, die von außen Hilfe beim Suchen der zugeteilten Rinder
erhält.
2. Beginn des Laufs
2a) Ohne Lichtschranke: Vor dem Start wird die Herde hinter der Foullinie
auf der Herdenseite der Arena positioniert. Wenn alle bereit sind, wird als
Startzeichen die grüne Flagge gehoben. Die Flagge fällt, sobald die Nase des
ersten Pferdes die Startlinie überschreitet. Beim Überqueren der Startlinie
erhält die Mannschaft ihre Nummer genannt und/oder gezeigt. Jegliche
Verzögerung beim Start wird mit „No Time“ bewertet.
2b) Mit Lichtschranke: Vor dem Start wird die Herde hinter der Foullinie auf
der Herdenseite der Arena positioniert. Wenn alle bereit sind, wird als
Startzeichen die grüne Flagge gehoben. Die Zeit wird gestartet, sobald das
erste Pferd die Lichtschranke an der Startlinie durchquert und die Mannschaft
erhält ihre Nummer genannt und/oder gezeigt.
3. Zeitnahme
3a) Manuell: Um die Zeit anzuhalten, muss der Reiter am Eingang des Pen
stehen und den Arm heben. Die Fahne fällt und die Zeit wird gestoppt sobald
die Nase des ersten Pferdes im Pen ist.
3b) Elektrisch: Um die Zeit anzuhalten, muss ein Reiter am Eingang des Pen
stehen, die Nase des ersten Pferdes im Pen sein und der Reiter eines der
beiden am Eingang des Pen angebrachten Druckknöpfe betätigen.
Es zählen nur die Rinder, die vollständig im Pen sind. Die Mannschaft kann ein
„No Time“, erhalten, wenn eines der Rinder aufgrund zu heftigen Drucks
gegen den "Pen" rennt oder ein Rind in den Pen getrieben wird, unabhängig
ob vor- oder nachdem die Zeit gestoppt wurde.
4. Zeitnahme mit weniger als 3 Rindern
Eine Mannschaft kann mit zwei oder nur einem richtigen Rind die Zeit
anhalten. Mannschaften mit 3 richtigen Rindern im Pen werden jedoch höher
bewertet als Mannschaften mit weniger Rindern unabhängig von der Zeit. D.h.
die Mannschaft mit den meisten Rindern und der schnellsten Zeit gewinnt.
5. Zeitnahme mit falschen Rindern im Pen oder auf Pen-Seite
Stoppt die Mannschaft mit einem falschen Rind im Pen die Zeit, wird der Lauf
mit „No Time“ bewertet.
Bei der Zeitnahme dürfen nur Rinder mit der korrekten Nummer auf der
Pen-Seite sein, ansonsten wird der Lauf mit „No Time“ bewertet.
6. Rinder treiben
Das Treiben der Rinder mit der Hand/Fuß oder sonstiger Ausrüstung, oder das
Hetzen oder starkes Bedrängen der Rinder mit der Ausrüstung oder anderen
Gegenständen werden mit „No Time“ gewertet.
7. Zu viele Rinder
Die Mannschaft wird mit „No Time“ bewertet, wenn mehr als 4 Rinder
gleichzeitig über die Foullinie treten. "No Time“ gilt sobald ein Teil des 5.
Rindes die Foullinie überschritten hat.
8. Verzögerung
Eine Mannschaft muss spätestens 30 Sekunden nachdem sie vom Sprecher
aufgerufen wurde, startbereit in der Arena stehen. Jede nicht begründbare
Verzögerung wird mit „No Time“ bewertet. Ein Mannschaftsmitglied kann nicht
mehr die Arena betreten nachdem der Lauf gestartet wurde.
9. Bedingungen für einen Wiederholungslauf (Re-Run)
9a) Ein Wiederholungslauf muss vor dem nächsten Herdenwechsel erfolgen.
Wichtig: Die Mannschaft kann durch diesen Wiederholungslauf ihre vorherige
Zeit nicht verbessern. Beispiel: Während eines Runs geschieht etwas,
wodurch ein Re-Run in Frage kommt. Die Uhr zeigt zu diesem Zeitpunkt 28
Sekunden an. Sollte die Mannschaft im Wiederholungslauf unter diese 28
Sekunden kommen, gilt trotzdem die im ersten Lauf bereits benötigte Zeit
von 28 Sekunden.
9b) Verlässt ein Rind die Arena, hat der Richter folgende Möglichkeiten der
Wertung:
- „No Time“ bei übertriebener Härte
- Wiederholungslauf erteilen, bei unverschuldetem Reiter/Teamverhalten
Sollten während eines kompletten Durchgangs mehrere Wiederholungsläufe
anstehen, erfolgen diese in der Reihenfolge, in der die Zwischenfälle
vorgekommen sind. Die Mannschaft kann durch diesen Wiederholungslauf
ihre vorherige Zeit nicht verbessern.
9c) Entdeckt die Mannschaft vor dem Arbeiten an der Herde ein verletztes
oder nicht nummeriertes Rind, muss sie dies sofort dem Richter melden. Hat
die Mannschaft bereits an der Herde gearbeitet, entscheidet der Richter, ob
die Mannschaft einen Wiederholungslauf erhält oder nicht. „Arbeiten an der
Herde" bedeutet, dass die Mannschaft die Startlinie überschritten- und die
Mannschaft die Rindernummer erhalten hat. Wiederholungsläufe werden
immer zuletzt vor dem Herdenwechsel durchgeführt.
9d) Wenn ein Rind nicht mehr laufen will oder kann, obliegt es einzig
und allein dem Richter, den Run ab zu brechen, und einen ReRun zu
gewähren. Abbruch durch den Reiter bedeutet, Reiter/Team gibt auf.
9e) Eine Mannschaft erhält einen Wiederholungslauf, wenn sie eine Nummer
zugewiesen bekommen hat, die nur 2 mal oder 4 mal in der Herde vorhanden
ist. Dieser Wiederholungslauf wird mit derselben Herde als letzter vor dem
Herdenwechsel durchgeführt. Die Zeit startet dann bei „Null“. Alle anderen
Zeiten, die mit dieser nicht korrekt durchnummerierten Herde gestoppt
wurden, bleiben unverändert.
10. Herdenwechsel
Die Herde sollte nach ca. 10 - 15 Teams, nach jeder vollendeten Klasse und
vor dem Finale ausgetauscht werden. Es ist darauf zu achten, dass die
Teams im zweiten Durchgang eine andere Herde erhalten.
11. Unnötige Härte
Der Richter entscheidet, ob ein Team wegen „unnötiger Härte am Rind“
verwarnt, mit „No Time“ bewertet, oder disqualifiziert wird.
12. Arenamaße (siehe auch Skizze im pdf-Download)
Die „ideale“ Arena für Team Penning sollte die Maße von ca. 30 x 60 Meter
haben. Diese Maße sind jedoch nur Anhaltswerte.
12a) Start-Foullinie: Die Startlinie sollte entsprechend der Länge der
Arena bei 50 % von der Herdenseite quer zur Arena verlaufen Die Foullinie
sollte entsprechend der Länge der Arena bei ca. 30-35 % von der
Herdenseite quer zur Arena verlaufen. Sie ist klar sichtbar als Foullinie zu
kennzeichnen und kann entsprechend den Maßen der Arena angepasst
werden.
12b) Pen-Eingang: Der Eingang zum Pen sollte sich 25 % aber mind.
16-17 Meter von der Arenabegrenzung auf der Pen-Seite befinden.
13. Rinder zu Fuß treiben
Jeder Versuch, die Rinder zu Fuß zu treiben, wird mit „No Time“ gewertet.
14. Anzeigenuhr
Bei elektrischer Zeitnahme ist die Uhr, die die laufende Zeit anzeigt, für die
Reiter gut sichtbar in der Arena zu plazieren.
15. Herde „Setteln“
Jede Herde sollte in beiden Ecken der Arena „gesettelt“ und einmal in den
Pen getrieben werden, bevor sie abschließend auf der Herdenseite der
Foullinie nochmals „gesettelt“ und in der Mitte positioniert wird.
16. Kleiderordnung
Eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung besteht Kleiderordnung. Die
Teilnehmer/Reiter, sind verpflichtet, folgende Kleiderordnung einzuhalten:
- Jeans
- Westernhut (kein Schlapphut, Wachshut, oder ähnliches!)
- Zugeknöpftes, Hemd mit langen Ärmeln, das in der Jeans stecken muss
- Westernstiefel
Für Jugendliche unter 18 Jahren besteht Helmpflicht.
Bis zum Erreichen des 16. Lebensjahres muss der Jugendliche einen
Rückenprotektor/Schutzweste tragen. Beides gilt auch für den Abreiteplatz.
Bei extremer Wetterlage können der Veranstalter und der Richter
gemeinsam Abweichungen von der Kleiderordnung beschließen.
Stormbands am Hut sind nicht erlaubt. Der Verlust des Hutes wird mit einer
Strafgebühr von 5 Euro belegt, die sofort nach Beendigung des Durchgangs
an einen Bevollmächtigten zu zahlen ist.
Cattle Penning
Es gilt das Regelwerk für Team-Penning mit folgenden Abweichungen:
1. Beim Cattle Penning startet nur 1 Reiter, der nur 1 bestimmtes Rind in den Pen
treiben muss.
2. Der Pen wird an die Seitenwand der Arena gestellt.
3. Das Zeitlimit beträgt
Open: 60 Sekunden
Limited Open: 90 Sekunden
Greener & Youth: 90 Sekunden
4. Für jedes zusätzliche Rind welches sich bei der Zeitnahme auf der Penseite
befindet, werden der gestoppten Zeit 10 Sekunden hinzu addiert.
Ranch Sorting (RS)
In grundsätzlichen Punkten gilt das gleiche Regelwerk wie bei Team-Penning.
Ranch Sorting ist eine Zeitprüfung bei der zwei Reiter die Aufgabe haben, zehn Rinder von einem Pen in ein anderes Pen in einer vorgegebnen Reihenfolge zu sortieren.
Das Team welches die zehn Rinder in der korrekten Reihenfolge und in der schnellsten Zeit sortiert, gewinnt.
1. Das Grundprinzip von RS ist, dass es 10 nummerierte Rinder von 0-9 und 2
unnummerierte Rinder gibt, so daß insgesamt 12 Rinder am Anfang der
Prüfung hinter der Start-/ Foullinie (Durchgang) sind und zwei Reiter auf der
anderen Seite.
2. RS findet zwischen zwei Pens statt, mit ungefähr derselben Größe.
Veranstalter und Richter entscheiden, ob vor und zurück – oder nur in eine
Richtung gearbeitet wird.
Jede Herde soll vor dem Start in den gegenüberliegenden Pen getrieben werden.
3. Sorting Arena: Rund oder achteckig (auf alle Fälle ohne 90° Ecken)
Durchmesser 15-18m ; Durchgang 3,50 – 5 m
4. Zeiten: Geritten wird in einer Klasse mit unterschiedlichen Zeiten
bis 9 Punkte/Team: 75 Sek.
ab 10 Punkte/Team: 60 Sek.
Die Zeit wird durch eine elektronische Anzeigenmessessung vorgenommen.
Die offizielle Zeit für jeden Lauf resultiert aus der Zeit, die benötigt wird, alle 10 Rinder zu sortieren oder das Zeitlimit abgelaufen ist. Die Zeit läuft so lange weiter, bis alle Rinder in der korrekten Reihenfolge sortiert sind oder das Zeitlimit erreicht ist, eine von beiden ergibt die offizielle Zeit für das Team.
Es sind 2 Durchgänge anzustreben.
5. Mit der Stoppuhr werden die Splittzeiten gemessen und festgehalten, um bei
gleicher Rinderzahl den „Besseren“ unterscheiden zu können.
Bei mehreren Durchgängen wird die Zeit und Rinderzahl addiert. Es gewinnt, wer
die meisten Rinder in der kürzesten Zeit sortiert hat.
6. Der Richter soll am Durchgang positioniert sein.
Der Start ist frei, wenn der Richter die Flagge hebt.
Er senkt die Fahne, wenn das erste Pferd mit der Nase die Zeitlinie überquert.
In diesem Moment bekommen die Reiter die Nummer zugewiesen, welches als
erstes sortiert werden muss, gleichzeitig beginnt die Zeitmessung. Nun
müssen alle nummerierten Rinder, beginnend mit der genannten Nummer
nacheinander über die Startlinie gebracht werden. Wird z.B. die Nummer 4
genannt, gilt es, das Rind mit dieser Nummer als erstes zu arbeiten, dann die 5,
6, 7, 8, 9, 0, 1, 2, und zuletzt die 3.
7. Überquert ein Teil des Rindes eines der unnummerierten Rinder, oder eine
falsche Nummer die Start-/Foulline, so wird dies mit „NO TIME“ gewertet.
8. Wenn ein bereits sortiertes Rind, oder nur ein Teil davon, die Foullinie zurück
überquert, so wird dies ebenfalls mit NO TIME gewertet.
9. Falls der Richter einen Run abbricht und ein Wiederholungslauf gewährt wird,
kann die vorherige Zeit nicht verbessert werden!
Allgemeine Richtlinien für Veranstalter und Richter
- Vor Turnierbeginn ist
2 Reitersprecher (1 Open, 1 Amateur) zu wählen
- Richtergespräche müssen höflich und sachlich sein und in Gegenwart eines
Offiziellen (Ringsteward, Reitersprecher, Veranstalter) stattfinden
- Der Rinderbereich muss abgeschirmt sein. Die Rinder sind tiergerecht zu
behandeln und müssen ausreichend gefüttert und getränkt werden
- Die optimale Herdengröße beträgt 30 Rinder. Die endgültige Entscheidung über
die Herdengröße obliegt bei Richter und Veranstalter
- Bei der DEUTSCHEN MEISTERSCHAFT sollte die Herdengröße 30 Rinder
sein, dies ist vor allem für die Finals anzustreben.
- Deutliche Kennzeichnung der Rinder mit Nummernschilder vor den GOs
- Richterplatz auf Penseite nach Möglichkeit abgeschirmt
- Es müssen dem Turnier genügend Helfer zur Verfügung stehen (Flagman,
Doorman, Zeitnehmer, Schreiber, ……)
- Die Überprüfung der Team-Punkte obliegt dem Veranstalter
- Vor Turnierbeginn sollte eine Settler-Gruppe, bestehend aus
erfahrenen Reitern, von Richter + Veranstalter bestimmt werden